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Brustschmerzen – Erste Hilfe

Brustschmerzen:

Brustschmerzen können harmlose Ursachen haben, sie können jedoch auch ein Warnzeichen für einen Herzinfarkt oder eine andere ernsthafte Erkrankung sein. 
Deshalb ist schnelles und richtiges Handeln besonders wichtig. 

Mögliche Ursachen sind:
  • Herzinfarkt 
  • Angina pectoris
  • Muskelverspannungen
  • Stress oder Angst
  • Magenbeschwerden wie Sodbrennen 
  • sowie Lungenerkrankungen
Treten Brustschmerzen auf:
  • sollte die betroffene Person beruhigt 
  • in eine bequeme, möglichst sitzende oder leicht zurückgelehnte Position gebracht werden 
  • Enge Kleidung sollte lockern
  • frische Luft ( ggf. Fenster öffnen )

Bei starken, anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen:

Sofort der Notruf 144 oder 112 wählen
Bereits verordnete Medikamente, beispielsweise Nitroglyzerin, dürfen nur nach ärztlicher Anweisung eingenommen werden. 
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sollten die Vitalfunktionen regelmäßig kontrolliert werden. 
Ist die Person bewusstlos und atmet nicht mehr, muss umgehend mit der Wiederbelebung begonnen werden.

Sofort ärztliche Hilfe ist erforderlich:
Wenn die Brustschmerzen stark, drückend oder anhaltend sind, in Arm, Schulter, Kiefer, Rücken oder Oberbauch ausstrahlen, zusammen mit Atemnot, Schweißausbrüchen, Übelkeit oder Schwindel auftreten oder länger als fünf Minuten anhalten beziehungsweise sich verschlimmern.

Merksatz: Brustschmerzen sollten immer ernst genommen werden.
Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu viel den Notruf 144 oder 112 wählen als einmal zu wenig – schnelles Handeln kann Leben retten.