Wenn das Atmen plötzlich schwerfällt
Wenn das Atmen plötzlich schwerfällt:
Atembeschwerden bedeuten, dass zu wenig Luft in die Lunge gelangt oder der Gasaustausch erschwert ist. Betroffene haben das Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen. Typische Anzeichen sind Kurzatmigkeit, Atemnot, ein Engegefühl in der Brust, Unruhe oder Angst sowie Blässe und Schwitzen.
Die Ursachen für Atembeschwerden können vielfältig sein, häufig treten sie auf bei
- körperliche Anstrengung
- Stress
- Panikattacken
Weitere mögliche Auslöser:
- Asthma
- COPD
- allergische Reaktionen
- Infektionen der Atemwege (z. B. Erkältung oder Lungenentzündung)
- Fremdkörper in den Atemwegen
- Herzprobleme.
Bei Atembeschwerden sollte zunächst Ruhe bewahrt und die betroffene Person beruhigt werden, da Angst die Atemnot verstärken kann. Die Person sollte möglichst aufrecht sitzen und sich leicht nach vorne beugen, während enge Kleidung gelockert wird. Frische Luft, beispielsweise durch das Öffnen eines Fensters oder den Gang ins Freie, kann die Atmung erleichtern. Falls ärztlich verordnete Medikamente wie ein Inhalator vorhanden sind, sollten diese angewendet werden.
Der Notruf 144 oder 112 sollte sofort gewählt werden, wenn die Atemnot plötzlich auftritt oder sich verschlimmert, die betroffene Person bläulich verfärbt, benommen oder sehr unruhig ist, keine Besserung eintritt oder zusätzlich Bewusstlosigkeit oder Brustschmerzen auftreten. Bis professionelle Hilfe eintrifft, sollte die betroffene Person nicht allein gelassen und ihr Zustand aufmerksam beobachtet werden.